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Sollte ich eine Naturheilpraxis eröffnen?

Rissen, der 1. Oktober  2014

18.30 Uhr

 

Der Anruf kam am frühen Abend. „Sie müssen wieder in die Klinik. Ihre neutrophilen Granulozyten sind lebensgefährlich abgestürzt!“

Es dauerte eine Weile  bis ich mitbekam, dass mein Urologe höchstpersönlich in der Leitung war.

Nach der unseligen Chemotherapie, die mir tagelange Herzrhythmusstörungen und ununterbrochenes Kotzen beschert hatte, nun  auch noch diese „Zugabe“ mit der umgekehrten Isolierung. Ja, umgekehrt.  In diesem Fall musste ich mich vor dem Krankenhauspersonal schützen und nicht umgekehrt, wie im Normalfall. Es war ein bisschen wie Ebola im Fernsehen. Wer mein Zimmer betrat, musste sich den Raumanzug überstülpen. Und da das offensichtlich Mühe machte, ließen sich die vermummten Gestalten nur zu den Mahlzeiten blicken.

So hatte ich viel Zeit zum Grübeln, Abwägen und Analysieren. So wurde mir zur ersten Mal bewusst, dass ich austherapiert war. Natürlich. Nach der mehr als zehn Jahre langen antiandrogenen Therapie, die jetzt nicht mehr wirkte und der abgebrochenen Chemotherapie geht nichts mehr. Rien ne va plus. Da hatte ich doch – ohne weiteres Nachdenken – in all meinen Buchlesungen dem aufgekratzten Publikum die Frage gestellt: „Was passiert mit mir, wenn ich austherapiert bin?“ Und prompt kamen Zwischenrufe wie „Ganz genau!“ oder „Möchte ich auch mal wissen!“

In der Gestalt des gerissenen Titel- und Themenhändlers hatte ich mich zuvor über die Machenschaften der Pharmaindustrie ausgelassen. Und zu guter Letzt machte ich in diesem selbstgeschriebenen Sketch Vorschläge für die weitere Verwendung des Austherapierten: Starkstromprüfer, Einsatz zur Belebung der Fußgängerzonen, Testpuppe für Sicherheitsgurte oder Organspender für Kassenpatienten. Ja, das hatte ich alles in meinem Angebot.

Heute, da ich selbst betroffen bin, will ich natürlich nichts mehr von meinem einstmaligen Bühnengeschwätz wissen. Im Übrigen bin ich sogar der Meinung, dass es streng genommen das Austherapiert sein gar nicht gibt. Allenfalls noch aus der Sicht der Schulmedizin. Ich denke mal: Solange man atmet, gibt es immer noch eine Möglichkeit. Gesetzt den Fall, man peilt nicht unbedingt die vollständige Heilung an. Die Schulmedizin hat sich von diesem Ziel sowieso meistenteils verabschiedet. Wer aus dem Krankenhaus entlassen wird, ist bestenfalls „gebessert“. Und das auch nur, wenn er großes Glück hat.

Inzwischen bin ich wieder zu Hause.  Bei mir ist nicht einmal das Fazit „gebessert“ angebracht. Mir ist, als bestünde ich aus drei Personen: Aus einem in sich gekehrten Grübelnden, aus einem sehnsüchtig zurück Blickenden und einen, der die beiden anderen beobachtet. Da kommt der Grübelnde zu der Erkenntnis: Die Chemotherapie ist der größte  Irrtum dieses und des vorigen Jahrhunderts.

Laut einer Langzeitstudie des Krebsregisters der Universitätsklinik München profitierten nur zwei Prozent von dieser Behandlung. Wer also auf diese Therapie verzichtet, schafft spielend die Überlebensrate von fünf Jahren und erspart  sich die ganze Quälerei. So jedenfalls die Studie. Nicht ermittelt ist, ob Patienten ohne Chemo möglicherweise sogar länger gelebt hätten.

Mir ist noch die Bemerkung des Leiters der Gynäkologie der Universitätsklinik Eppendorf, Professor Klaus Thomson, im Ohr. Auf einem Ärztekongress sagte er: „Es sollte uns nachdenklich stimmen, wenn eine zunehmende Zahl von Ärztinnen und Ärzten sagt: An mir würde ich keine Chemotherapie vornehmen lassen.“

Trotzdem wird auf dieser Schiene immer weiter gemacht. Man hofft, den Krebs schneller mit dem Gift zu töten, als den Patienten, was selten gelingt. Schon vor zehn Jahren nannte der SPIEGEL in einem Artikel die Chemotherapie eine „Giftkur ohne Nutzen“. Es soll allerdings nicht verschwiegen werden, dass der eine oder andere Patient trotz Chemo überlebt hat. Allerdings mit bleibenden Langzeitschäden. So hat eine US-Studie nachgewiesen, dass einige Zellgifte die Nervenzellen (und damit das Gehirn) stärker schädigen als den Krebs. Wie auch immer: Ich bin heilfroh, dieser Quälerei entronnen zu sein.

 

Meine schlaflosen Nächte Anfang der 80er Jahre waren nicht minder eine Quälerei. Mein Hausarzt hatte mir da einen Floh ins Ohr gesetzt. Wie sollte ich mich entscheiden? Sollte ich eine Naturheilpraxis eröffnen?

 

 

Sollte ich eine

Naturheilpraxis eröffnen?

 

Noch war ich unschlüssig. Ging es doch wieder einmal darum, einen absolut sicheren Arbeitsplatz gegen einen höchst umstrittenen einzutauschen. Mein Platz in der Redaktion war gefestigt. War er aber auch Erfolg versprechend? Als Ressortleiter hatte ich die oberste Sprosse erreicht. Mein Chefredakteur war noch zu jung, um abgelöst zu werden. Immer wieder ging ich mit mir zu  Rate, verlängerte mein Zaudern und Zögern, schob immer wieder die Bedenkzeit hinaus. Eines Morgens wachte ich mit einem Entschluss auf. Ja, ich wollte dieses Wagnis eingehen - dieses kühne Unterfangen, die ruhigen und sicheren Gewässer des Angestelltenverhältnisses zu verlassen, um in die Wildwasser der Selbständigkeit einzutauchen. Unverzüglich teilte ich dem Chef  mein Vorhaben mit. Es war unmittelbar nach einer dieser endlosen Redaktionskonferenzen. Die Kollegen waren schon gegangen. Auch mein Chefredakteur wollte sich flüchtig von mir verabschieden, stoppte jedoch im Wegdrehen plötzlich seinen Schritt und wendete mir sein Gesicht zu.

„Stimmt etwas nicht, Herr Bendig?" - „Ich muss Sie kurz sprechen." - „Können wir das nicht besser…" - „Nein, ich habe eine Entscheidung getroffen."

Der Redaktionsleiter und ich setzten uns. Ohne Umschweife kam ich zur Sache. „Ich will die Redaktion verlassen, um eine Naturheilpraxis zu eröffnen." Rumms. Jetzt war es heraus. Ich fühlte mich erleichtert, ja, befreit nach den nicht enden wollenden Tagen der Unentschlossenheit. Mein Chef schaute mich erst etwas verwirrt an, dann verzogen sich seine Gesichtszüge zu einem verschmitzten Grinsen, schließlich schlug er sich auf die Oberschenkel und ließ ein schallendes Gelächter hören. „Ach, Herr Bendig, Sie machen schon wieder Ihre Witze. Und ich dachte schon, es sei etwas Ernstes…" Auf diese Reaktion war ich nicht vorbereitet. Zuerst erschrak ich, dann wurde ich sogar ärgerlich. Noch rechtzeitig  besann ich mich: Wie hätte er auch anders reagieren können? Er war doch nicht einmal darüber im Bilde, dass ich dreieinhalb Jahre lang neben der Redaktionsarbeit auch noch die Abendschule besucht hatte. Und natürlich wusste er auch nichts von meiner bereits erworbenen Approbation. Ich füllte sein Informationsdefizit auf und berichtete im Telegrammstil. Seine Verblüffung war echt. Dann kam so etwas wie Zorn in ihm hoch. „Nein, nein, so geht das nicht, Herr Bendig! Sie hätten mich von Anfang an informieren müssen. Oder wissen Sie etwa nicht, dass wir laut Arbeitsvertrag auch über ihre Freizeit verfügen können."  Er redete sich noch eine Weile in Rage. Dann endlich gab er mir Gelegenheit, auch etwas dazu zu sagen. Es sei von Anfang an nicht meine Absicht gewesen, die Redaktion zu verlassen, versuchte ich mich zu verteidigen. Der Besuch der Akademie habe ausschließlich dem Ziel gedient, mich in meiner Tätigkeit als Medizin-Journalist zu vervollkommnen. „Oder hatten Sie zu irgend einem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich nicht meine volle Arbeitskraft der Redaktion zur Verfügung gestellt habe?"  Er zögerte ein wenig, ließ mich eine Zeitlang zappeln. Dann gab er unumwunden zu, dass er nichts vermisst hatte. Unser Abschied fiel etwas frostig aus. Am nächsten Tag diktierte er der Radaktionssekretärin ein hervorragendes Zeugnis. Leider fand ich dafür keine Verwendung. Von nun an hatte mich keiner mehr zu beurteilen. Jetzt war ich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich.

Geeignete Praxisräume fang ich in einem Bankgebäude, in der zweiten Etage ohne Fahrstuhl. Für ältere Patienten ein Nachteil. Vorteilhaft war andererseits die zentrale Lage. Auf dem Flur waren Toiletten für die Bankbediensteten, die auch ich und meine Patienten benutzen durften. Ein Zustand, der sich noch als verhängnisvoll erweisen sollte.

Unterdessen - es war der 13. Januar 1980 - konstituierten sich die Grünen auf dem Bundeskongress in Karlsruhe als Bundespartei. Drei Monate später sollte Beatrix als Königin der Niederlande gekrönt werden.

Wenn ich mal von den Toiletten außerhalb der Praxisräume absah, so konnte ich mit den Räumen sehr zufrieden sein. Die gebrauchten Möbel, die ich mir nach und nach zulegte, passten ausgezeichnet zu den hohen Räumen mit Stuck und großen Fenstern mit Blick auf die Fußgängerzone. Schon bald redete ich mir ein, dass es durchaus kein Nachteil sei, wenn mich Patienten erst nach verbissenem Treppensteigen erreichen konnten.

Natürlich hatte ich in den örtlichen Zeitungen das Ereignis angekündigt - Eröffnung einer Naturheilpraxis. Als der große Tag gekommen war, fand ich mich deutlich früher in der Praxis ein, ordnete noch einmal die Instrumente und wartete. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Es klingelte im Fünf-Minuten-Takt. Aber es kündigten sich keine Patienten an, sondern Blumen. Die acht umliegenden Apotheken hatten sich gegenseitig in der Größe der Gestecke übertroffen. Ich war vollauf mit dem Lesen der Glückwunschkarten beschäftigt, als ich plötzlich stutzte. "Sehr geehrter Herr Kollege..." las ich da. Aber es war kein Heilpraktiker, der da schrieb, sondern ein Arzt. Ein stadtbekannter Urologe. Auch ein Chirurg und ein Masseur beteiligten sich an der Glückwunschorgie. Meine Praxis glich einem Blumenladen. Wo blieben aber die Patienten?

Und dann kam tatsächlich die erste Patientin. Eine Mittfünfzigerin in Begleitung ihrer Mutter, die so um die 80 gewesen sein musste. Beide standen mit hochrotem Kopf vor meiner Tür, rangen nach Luft nach dem anstrengenden Treppensteigen und stützten sich auf ihre Gehhilfen - die jüngere auf zwei, die ältere auf eine. Die Tochter hatte seit ihrer Kindheit eine ausgeprägte Poliomyelitis (Kinderlähmung). Natürlich war ihr klar, dass das chronische Leiden von mir nicht einfach so zu beseitigen war. Sie suchte nach einem Weg, das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen. Während die Frauen ihre Garderobe ablegten, schoss es mir blitzartig durch den Kopf: Das also sind deine zukünftigen Patienten - die schwersten der schweren Fälle. Und bei längerem Nachdenken kam mir das sogar logisch vor. Mit leichten Zipperlein geht man ja kaum zum Arzt, geschweige denn zum Heilpraktiker. Patienten wie diese haben schon unzählige erfolglose Arztbesuche hinter sich, bis sie sich zu dem Entschluss durchringen, es einmal bei einem Heilpraktiker zu versuchen. Der steht dann oft - wie ich sehr viel später erkannte - vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Patienten kommen (den ständig wiederkehrenden Bescheid der Ärzte "Damit müssen Sie leben" noch im Ohr) zum Heilpraktiker und setzen ihm geradezu die Pistole auf die Brust: "Wenn Sie mir nicht helfen können, mache ich Schluss!"

Frau Adelheid F. sagte so etwas nicht. Stattdessen legte sie mir einen umfangreichen Aktenordner mit Arztberichten und Röntgenaufnahmen auf den Schreibtisch. Da sich zunächst kein weiterer Patient angesagt hatte, nahm ich mir viel Zeit, alles an Ort und Stelle zu studieren. Den Frauen stand die Freude darüber im Gesicht geschrieben, dass sich jemand so viel Zeit nahm. Wie alle meine Kollegen ging auch ich in der Diagnose über das Übliche (klinische Diagnostik) hinaus und setzte einige verlässliche Außenseitermethoden ein. Die Irisdiagnose verriet mir, dass es sich bei Frau F. um einen katarrhalisch-rheumatischen Konstitutionstypen handelte. Die Segmentdiagnose ergab neben schmerzhaften Stellen an bestimmten Hautzonen, die mit inneren Organen "korrespondieren" (Head´sche Zonen), dass offenbar noch eine Einschränkung der Nierenfunktion vorlag. Was tun? Was den Bewegungsapparat betrifft, so stand die Baunscheidt-Methode und die Akupunktur bereit. Alles andere besorgte die Ausleitungsmethode nach Aschner. Frau Adelheid F. gehörte zu den wenigen Patienten, die über ein Jahr lang regelmäßig meine Praxis aufsuchten. Als sie schließlich wegblieb, traf ich sie nach einigen Wochen in der Fußgängerzone. Sie trug in jeder Hand eine Einkaufstasche. Die Gehhilfen hatte sie zu Hause gelassen.

Die Praxis kam erfreulicherweise sehr gut aus den Startlöchern. Nach drei Wochen war die Welle der Neugierigen abgeebbt. Wer jetzt kam, hatte schon eine Empfehlung in der Tasche. Zumeist rückten Familienmitglieder nach, sodass ich nach und nach ganze Familienklans  behandelte.

80 Prozent meiner Patienten waren Frauen. Die meisten davon hatten nur geringe körperliche Beeinträchtigungen, dafür umso mehr seelische. Anfang der 80er Jahre registrierte ich, dass ein bestimmter Typ von Patientin in meiner Praxis ein- und ausging: Die Mittfünfzigerin mit ausgeprägter Hausfrauendepression: Die Kinder waren schon aus dem Haus, der Ehemann ging fremd oder war bereits von ihr geschieden. Keine Aufgabe, keine Perspektive, kein Lebensmut. Allein Gespräche und Entspannungstherapien waren hier unzureichend. Ich erinnerte mich einer Methode, die in jener Zeit offenbar aus Amerika herüber gekommen war und der ich den Namen "Märchenprinz" gab.

"Stellen Sie sich vor", so begann ich das Gespräch mit der Patientin, "ich bin der Märchenprinz, der Ihnen zehn Wünsche erfüllen kann." Die Patientin hatte eine Wunschliste anzufertigen, und zwar in aller Ausführlichkeit. Die wichtigen Wünsche ganz nach oben, die weniger wichtigen weiter unten. Diese zehn Wünsche mussten jeden Tag überarbeitet werden. Weniger Bedeutendes sollte durch Neues, das spontan in den Sinn kam, ergänzt werden. Natürlich funktionierte das selten auf Anhieb. Gesetzt den Fall, die Patientin ließ sich überhaupt auf das "alberne Spielchen" ein, so las ich zu allererst Wünsche, von denen andere profitierten: die Kinder, die Enkel, die Mutter usw. Das überraschte durchaus nicht. Depressive haben keine Wünsche. Ihre Welt ist mit Brettern vernagelt. Sie haben sich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen, können sich und andere nicht leiden und wollen sich dadurch bestrafen, dass sie sich kein Wünschen, kein Wollen, keine Perspektive gönnen. Und in dieser Situation kam ich daher und versuchte, ihnen Wünsche zu entlocken. Wie zu erwarten war, erntete ich nur böse Bemerkungen, Hohn und Spott. Aber ich ließ nicht locker. Ich wusste ja, welcher Ernst hinter dieser Methode steckt. Ein Mensch, der sich tagtäglich mit seinen Wünschen beschäftigt, auch wenn es sich anfänglich nur um die vordergründige Formulierung dieser Wünsche handelt, erzeugt im Unterbewusstsein Bilder, regt längst verschüttete Gefühle frei, die sich selbständig machen. Diese Verselbständigung führt allmählich dazu, dass die Wünsche immer konkreter werden, immer näher an das eigene Ich rücken und so einen gesunden Egoismus erzeugen, der vollkommen verloren gegangen war. Diese Patientinnen litten nicht mehr darunter, dass sie nicht mehr - wie früher - nur für andere da sein konnten. Die zunächst widerwillige Beschäftigung mit der Wunschliste geriet unmerklich von der Passivität in die Aktivität. Das Unterbewusstsein  beschäftigte sich jetzt nicht mehr nur mit den Wünschen selbst, sondern mit der Möglichkeit der Verwirklichung. Man konnte mit Erstaunen die gewaltigen Veränderungen auf den Wunschlisten ablesen. Die Wünsche waren jetzt sehr persönlich, ursprünglich, ja, geradezu utopisch. Längst vergrabene Träume waren wieder hochgespült worden. "Ich möchte einmal mit den Schaustellern mitziehen", "Tiere im Zoo pflegen", "...einmal auf der Bühne stehen", war da zu lesen.

 Vielen meiner Patientinnen konnte ich einen Job vermitteln, in dem sie ihre Träume auslebten. Schon bald war ich in meiner Praxis nicht mehr allein. Die Heilpraktiker-Anwärter/innen, die meinen Vorlesungen lauschten, hatten natürlich mitbekommen, dass ich eine Praxis eröffnet hatte. Also bewarben sie sich um ein Praktikum.

Der Ansturm war so groß, dass sie sich in eine Warteliste eintragen mussten. Der erste Praktikant wollte in meiner Praxis sein Wissen, das er sich in meinen Vorlesungen über Neuraltherapie erworben hatte, nun in der Praxis unterfüttern. Eine darauf folgende Praktikantin war ganz besessen darauf, die Blutegelbehandlung direkt am Patienten zu erleben.

 Ich weiß nicht mehr, ob mir diese junge Dame besonders sympathisch war? Jedenfalls intensivierte ich ihr zuliebe die Blutegelbehandlung in meiner Praxis. Dabei taten sich mir ganz neue Horizonte der Naturheilkunde auf. Und was noch bemerkenswerter war: Mein beruflicher Werdegang bekam abermals eine neue Richtung.

 

Lesen Sie in der nächsten Folge meiner Erinnerungen:

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Felix H. Bendig, Medizinjournalist, Mentaltrainer und Buchautor

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